Wir haben gelernt, wie man Kund:innen verwirrt nicht wie man sie schützt.
Mein Protokoll als Insider. Kein Schweigen mehr.
„Ich habe neun Jahre für einen großen Versicherer gearbeitet. Vertrieb, später Schulung. Ich hab Leuten erklärt, wie man Verträge verkauft. Nicht, wie man sie versteht. Wir wussten: Je weniger die Leute verstehen, desto höher die Abschlussquote. Heute sage ich: Das war nicht Aufklärung. Das war Irreführung.“
Das waren meine alltäglichen Wahrheiten
  • Kunden, die nach 25 Jahren weniger herausbekommen haben als eingezahlt.
  • Vertriebler, die ihre Provision bekamen, obwohl sie wussten, wie schlecht der Vertrag war.
  • Schulungen mit Formulierungen wie „Klingt gut, ist aber nicht justiziabel”.
  • Rückfragen, die intern als „Risiko für die Abschlusswahrscheinlichkeit“ galten.
  • Interne Memos, in denen es hieß: „Transparenz? Nur, wenn es abschlusssicher ist.“
Die Tricks, die niemand erklären soll
  • Rückkaufswert – das klingt fair. Aber das ist das, was wir bereit sind zu zahlen. Nicht das, was dem Kunden wirklich zusteht.
  • Rückforderung? Würden wir nie erwähnen. Würde ja heißen, dass wir vorher zu wenig gezahlt haben.
  • Transparenz war nie ein Ziel. Abschlussquote schon.
Warum ich ausgestiegen bin
„Ich hab irgendwann gemerkt: Ich bin Teil eines Systems, das Menschen kleinhält, statt sie zu informieren und ich bringe Leute um ihr Geld.“
Wenn du eine LV hast, lies das
  • Kündige nicht einfach. Lass prüfen, was dir wirklich zusteht. Bspw. über Vertragshilfe24
  • Glaub nicht, dass du nichts machen kannst. Das System lebt genau davon.
  • Vertrau keinem Vermittler blind. Du bist ein Abschlussziel. Kein Mandant.